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Erica Ludolph

Judenretterin und Widerstandskämpferin
Buch kartoniert, 200 Seiten
1. Auflage 2026
ISBN: 978-3-89657-018-5

25,00 

Lieferzeit: 3–4 Tage

Die erste Biografie der Widerstandskämpferin Erica Ludolph zeichnet ein ebenso eindrückliches wie detailliertes Mosaik einer Epoche nach, deren Einfluss bis zur heutigen Zeit nachwirkt.

Inhalt, Vorwort, Leseprobe

Erica Ludolph war Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime. 1944 rettete sie «mit unendlichem Herzklopfen» und falschen Pässen die jüdische Mutter einer Freundin vor dem KZ. Als Kurierin französischer Kriegsgefangener geriet sie ins Visier der Gestapo.

Nach dem Zweiten Weltkrieg studierte sie in den USA, wo sie Vorträge hielt, in denen sie eindringlich für eine Demokratisierung Deutschlands plädierte. Sie arbeitete in Frankfurt, London und Wien und setzte sich ihr Leben lang für Minderheiten ein. Dieses Engagement spiegelte sich auch in ihrer Lebensweise wider.

Erica Ludolph sah sich nicht als Heldin und schwieg über ihren Widerstand während der NS-Zeit. Ihr bewegendes Leben schilderte sie ausführlich in ihren Tagebüchern. Dieser detaillierte Nachlass aus Aufzeichnungen und Fotos bildet nicht nur das Leben einer Judenretterin ab, sondern eröffnete auch die einmalige Chance, ein eindrückliches und detailliertes Mosaik einer Epoche nachzuzeichnen, die bis heute nachwirkt. Das Buch würdigt ihr mutiges und großherziges Handeln und ist ein ermutigendes Zeichen für die gesellschaftliche Auseinandersetzung in Zeiten wachsender Intoleranz und autoritärer Tendenzen hierzulande und weltweit.

Medienstimmen

“Den beiden Autoren gelingt es, der Porträtierten gerecht zu werden, ohne in das für das Feiern sogenannter Persönlichkeiten übliche Salbadern zu verfallen. Ihre Hauptdarstellerin hat auf Petra Bonavita und Dieter Maier abgefärbt. Die vielen Stationen und Episoden im Leben der Erica Ludolph – es fehlt hier der Platz, um sie alle wiederzugeben – schildern sie nüchternen Tons, und manchmal ist ihrer Schilderung ein Schuss Ironie injiziert, was ihrer zur Selbstironie fähigen Protagonistin sicher gefallen hätte.”

Peter Kern in “Glanz und Elend. Literatur und Zeitkritik”

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