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Wir sind politisch unabhängig, und wollen das auch digital werden!

Seit über 40 Jahren machen wir im Schmetterling Verlag Bücher mit Haltung – und das künftig möglichst frei von Microsoft, Google & Co! Dazu überprüfen wir sämtliche digitalen Abläufe und stellen diese wo immer möglich auf Open-Source-Lösungen oder europäische Alternativen zu Big Tech sowie offene Standards um.

Bereits 2025 haben wir alle Arbeitsplätze auf Linux Mint umgerüstet. Noch benötigte Windows-Programme werden in einer virtuellen Maschine ausgeführt. Buchmanuskripte bearbeiten wir in LibreOffice. Außerdem betreiben wir eine eigene Cloud auf Basis von Nextcloud, die wir für Datenhaltung, Kollaboration, Arbeitszeiterfassung sowie Wissens- und Projektmanagement nutzen.

Unseren Webshop haben wir mit der Open-Source-Software WordPress neu aufgesetzt. Voraussichtlich im vierten Quartal 2026 werden wir das europäische Bezahlsystem Wero als primäre Zahlungsart einführen und PayPal mittelfristig abschalten. Unsere Newsletter verschicken wir mit der nicht-proprietären Software phpList.

Anfang 2026 haben wir unsere beiden Facebook-Auftritte geschlossen und sind stattdessen nun im dezentralen sozialen Netzwerk Mastodon aktiv. Dort berichten wir unter dem Hashtag #SchmetterlingGoesDI auch über die Fortschritte (und Rückschritte) unseres Projekts.

Im Bereich Satz und Herstellung sind wir derzeit noch auf der Suche nach praxistauglichen Alternativen zu den Produkten des Platzhirschs Adobe in der Linux-Welt. Eine Herausforderung ist auch das Thema künstliche Intelligenz. KI-Tools können ein sorgfältiges Lektorat nicht ersetzen, die Arbeit am Manuskript sowie im Marketing aber unterstützen – sofern dabei keine Daten in die Serverfarmen der großen Konzerne fließen. Daher planen wir den Einsatz von lokalen Open-Source-Modellen auf eigener Hardware.

Unser Ziel ist es, Know-how aufzubauen und Best Practices für die Buchbranche zu entwickeln, aber auch Lücken und Probleme zu identifizieren. Dabei leisten wir vielfach Pionierarbeit – nicht zuletzt auch für die vielen Leser:innen, die den kulturellen Wert und die Leistung unabhängiger Verlage zu schätzen wissen.