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Die Geheime Staatspolizei in W├╝rttemberg und Hohenzollern

Diese umfassende Darstellung der Gestapo in W├╝rttemberg und Hohenzollern beleuchtet deren Geschichte und innere Struktur sowie den Funktionswandel der Politischen Landespolizei, die in die reichseinheitliche Gestapo ├╝berf├╝hrt wurde.

Anhand einer Reihe von exemplarischen Schlaglichtern wird der Beh├Ârdenalltag der W├╝rttembergischen Politischen Polizei bzw. Gestapo ebenso erhellt wie die Verbrechen und der blutige Terror. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Stapoleitstelle Stuttgart. Von hier aus werden die Verbindungen in die Fl├Ąche zu den zahlreichen ├╝ber W├╝rttemberg und Hohenzollern verteilten Au├čenstellen der Politischen Polizei sowie zu den Haftanstalten und Arbeitserziehungslagern beschrieben. Einbezogen wird die Zusammenarbeit mit den anderen Polizeisparten, den B├╝rgermeistern, Landr├Ąten und weiteren Beh├Ârden (Finanz- und Arbeits├Ąmtern). Die Arbeitsweise der Gestapo wird beispielhaft an der Verfolgung der politischen Gegner, von Geistlichen, Homosexuellen, sogenannten ┬źAsozialen┬╗ und j├╝dischen Menschen nachgezeichnet. Die ├ťberwachung und Bespitzelung der Bev├Âlkerung ist ebenso Thema, wie die der ausl├Ąndischen Zwangarbeiterinnen und Zwangsarbeiter w├Ąhrend des Krieges. Anhand exemplarischer Kurzbiografien wird die personelle Zusammensetzung der Gestapo dokumentiert.

Ein weiterer Teil des Buches besch├Ąftigt sich mit der Gestapo und ihren Mitarbeiterinnen und -arbeitern nach 1945, mit der Verfolgung und Entnazifizierung der T├Ąter sowie mit den personellen Kontinuit├Ąten und Nachkriegskarrieren.

Von besonderem lokalpolitischen Interesse ist das Buch durch die aktuelle Diskussion um die zuk├╝nftige Gestaltung des Stuttgarter Karlsplatzes und eine Gedenkst├Ątte zum ehemaligen ┬źHotel Silber┬╗, der ber├╝chtigten Leitstelle der Gestapo.

Medienstimmen:
Das Buch selbst bietet eine F├╝lle an Details, es ist ├╝bersichtlich im Aufbau und gut lesbar.

Thomas Faltin in ┬źStuttgarter Zeitung┬╗, 13.12.2012



Es ist beeindruckend, wie viele Informationen ├╝ber Struktur, Personal, Arbeitsweise und Opfer in den unterschiedlichsten Archiven zutage gef├Ârdert wurden. Auch die w├╝rttembergische Gestapo pr├Ągten Polizeifachleute, die selten schon vor 1933 der NSDAP angeh├Ârt hatten. Sie waren in alle Verbrechen des Dritten Reiches verstrickt. Gleichzeitig wird der individuelle Spielraum der einzelnen Gestapo-Mitarbeiter herausgearbeitet, der f├╝r die Betroffenenen den Unterschied zwischen Verhaftung und Freiheit, Leben und Tod ausmachte.

Thomas Schnabel in ┬źFrankfurter Allgemeine Zeitung┬╗, 9.7.2013


... Das Resultat ist ein Band, dessen gro├če Detailgenauigkeit ebenso besticht wie der pr├Ązise und zugleich differenzierende Blick auf die kriminelle Organisation Gestapo und ihre Angeh├Ârigen. Man w├╝nscht sich weitere Regionalstudien auf diesem Niveau.
Rainer Zilkenat in Informationen/Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 ─ 1945, Nr. 80


Warum erscheint solch ein Buch erst jetzt? Der wichtigste Grund ist sicher, dass in den letzten Tagen des Regimes die belastenden Unterlagen der w├╝rttembergischen "Stapo-Leitstelle" in Stuttgart (im Deutschen Reich gab es etwa 50 davon), aber auch die der anderen ┬źStapo- Au├čenstellen┬╗ in Aalen, Friedrichshafen, Ellwangen, Schw├Ąbisch Hall, Heilbronn, Oberndorf, T├╝bingen und Ulm systematisch vernichtet wurden.

Aber: Da der NS-Terror in ┬źguter┬╗ deutscher Tradition auch eine gute Verwaltung hatte, entstanden viele Unterlagen in mehrfacher Ausfertigung und sind - verstreut ├╝ber zahlreiche Archive - erhalten geblieben. Das bedeutet, dass das sechsk├Âpfige Autorenteam eine gewaltige Puzzle-Arbeit zu leisten hatte, die es auf historisch seri├Âse und gut lesbare Weise gel├Âst hat.

Silvester Lechner in ┬źS├╝dwest-Presse┬╗, 31.1.2013




Das Buch hat ├ťberblickscharakter, ist b├╝ndig und substanziell gehalten und daher auch f├╝r Leser mit geringen Vorkenntnissen geeignet.

Cristina Fischer in ┬źjunge welt┬╗, 1. Juli 2013



Zuerst Gl├╝ckwunsch zum neuen Standardwerk gegen das Vergessenwollen und das Kleinreden des nationalsozialistischen Terrorregimes.

Klaus Sch├Ątzle in ┬źOberndorf anno┬╗, 1/2013
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Cover ISBN 978-3-89657-145-8

Bauz, Ingrid / Br├╝ggemann, Sigrid / Maier, Roland (Hrsg.):
Die Geheime Staatspolizei in W├╝rttemberg und Hohenzollern
2.. durchgesehene Auflage
2. Auflage 2012
Buch
477 Seiten, gebunden
Schmetterling
ISBN 3-89657-145-1
29,80 EUR
Vergriffen (Neuauflage lieferbar)
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InhaltsverzeichnisVorwortTextprobe
Autoreninfo
Ingrid BauzSigrid Br├╝ggemannRoland MaierRalf BogenJens KolataSarah Kleinmann
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